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Ivanushki International
37,90 € *
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Zu Beginn ihrer Karriere wurden die Jungs von ?Ivanushki? gefragt, wo sie sich denn in fünf Jahren sähen. ?Wir legen uns einfach einen erwachseneren Namen zu: ?Ivan Ivanytschi??, scherzten sie. Unglaublich, aber wahr: Ein Vierteljahrhundert später sind ?Ivanushki International? im postsowjetschen Raum noch genauso beliebt und gefragt wie Ende der Neunziger Jahre und auch an ihrem Namen hat sich nichts geändert. Im November 2020 kommt eine der ersten russischen Boybands im Rahmen ihrer Welttournee nach Deutschland, um gemeinsam mit den Zuschauern ihr 25-jähriges Bestehen zu feiern. Sie erwartet ein jugendlich spritziges und stimmungsvolles Konzert. Die Lieder von ?Ivanushki International? haben mehr als eine Generation geprägt: Wie viele junge Paare haben sich nicht zu den Klängen von ?Topolinyj puch? verliebt, zu ?Snegiri? getrennt, zu ?Kukol? versöhnt und zu ?Koletschko? geheiratet. Nach der Veröffentlichung des Videoclips zum Song ?Tutschi? im Jahr 1996 wurden die jungen Künstler über Nacht berühmt und eroberten die Herzen der russischen Mädchen. Drei sehr unterschiedliche moderne junge Männer mit unverkennbarem Stil ? da war für jede etwas dabei! Die Wahl der Sänger, leicht verständliche Texte, Melodien, die sich schnell einprägen und vor allem der Bandname haben zum außergewöhnlichen Erfolg der Gruppe beigetragen. Mit ?Ivanushki International? verwirklichte der Produzent Igor Matwijenko seine Idee von einer Band, die die schönsten russischen Volkslieder mit sowjetischer Bühnenkunst und internationalen Tanzstilen wie Eurodance und Trance verbindet. ?Ivanushki? ist mein wichtigstes Projekt, die Band ist mein Leben!?, so der unersetzbare Frontmann Kirill Andrejew. ?Als unser erstes Album ?Konetschno on? herauskam, waren sich sämtliche Kritiker sicher, dass ?Ivanushki? eine Eintagsfliege sei. Mittlerweile gibt es uns aber schon seit 25 Jahren! Ja, es gab schwierige Momente, wie der Tod Igor Sorins, aber wir haben all das durchgestanden. Unsere Konzerte sind immer unterschiedlich, keines gleicht dem nächsten, weder von der Stimmung, noch vom Repertoire her, das wir übrigens immer selbst auswählen. Das Wichtigste ist, dass wir gerne auf der Bühne stehen und singen, wir sind dabei sehr ehrlich. Wenn ich ?Topolinyj puch? oder ?Tutschi? singe, habe ich immer wieder aufs Neue unglaublichen Spaß. Wollen Sie sich einmal wieder so richtig jung, leichtfüßig und sorglos fühlen? Dann kommen Sie zum Konzert von ?Ivanushki International?. Lassen Sie uns gemeinsam singen, tanzen und den Abend voller Unbeschwertheit genießen!

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 08.07.2020
Zum Angebot
Ivanushki International
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Zu Beginn ihrer Karriere wurden die Jungs von ?Ivanushki? gefragt, wo sie sich denn in fünf Jahren sähen. ?Wir legen uns einfach einen erwachseneren Namen zu: ?Ivan Ivanytschi??, scherzten sie. Unglaublich, aber wahr: Ein Vierteljahrhundert später sind ?Ivanushki International? im postsowjetschen Raum noch genauso beliebt und gefragt wie Ende der Neunziger Jahre und auch an ihrem Namen hat sich nichts geändert. Im November 2020 kommt eine der ersten russischen Boybands im Rahmen ihrer Welttournee nach Deutschland, um gemeinsam mit den Zuschauern ihr 25-jähriges Bestehen zu feiern. Sie erwartet ein jugendlich spritziges und stimmungsvolles Konzert. Die Lieder von ?Ivanushki International? haben mehr als eine Generation geprägt: Wie viele junge Paare haben sich nicht zu den Klängen von ?Topolinyj puch? verliebt, zu ?Snegiri? getrennt, zu ?Kukol? versöhnt und zu ?Koletschko? geheiratet. Nach der Veröffentlichung des Videoclips zum Song ?Tutschi? im Jahr 1996 wurden die jungen Künstler über Nacht berühmt und eroberten die Herzen der russischen Mädchen. Drei sehr unterschiedliche moderne junge Männer mit unverkennbarem Stil ? da war für jede etwas dabei! Die Wahl der Sänger, leicht verständliche Texte, Melodien, die sich schnell einprägen und vor allem der Bandname haben zum außergewöhnlichen Erfolg der Gruppe beigetragen. Mit ?Ivanushki International? verwirklichte der Produzent Igor Matwijenko seine Idee von einer Band, die die schönsten russischen Volkslieder mit sowjetischer Bühnenkunst und internationalen Tanzstilen wie Eurodance und Trance verbindet. ?Ivanushki? ist mein wichtigstes Projekt, die Band ist mein Leben!?, so der unersetzbare Frontmann Kirill Andrejew. ?Als unser erstes Album ?Konetschno on? herauskam, waren sich sämtliche Kritiker sicher, dass ?Ivanushki? eine Eintagsfliege sei. Mittlerweile gibt es uns aber schon seit 25 Jahren! Ja, es gab schwierige Momente, wie der Tod Igor Sorins, aber wir haben all das durchgestanden. Unsere Konzerte sind immer unterschiedlich, keines gleicht dem nächsten, weder von der Stimmung, noch vom Repertoire her, das wir übrigens immer selbst auswählen. Das Wichtigste ist, dass wir gerne auf der Bühne stehen und singen, wir sind dabei sehr ehrlich. Wenn ich ?Topolinyj puch? oder ?Tutschi? singe, habe ich immer wieder aufs Neue unglaublichen Spaß. Wollen Sie sich einmal wieder so richtig jung, leichtfüßig und sorglos fühlen? Dann kommen Sie zum Konzert von ?Ivanushki International?. Lassen Sie uns gemeinsam singen, tanzen und den Abend voller Unbeschwertheit genießen!

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Stand: 08.07.2020
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Hack - Legend Of The Twighlight, Vol. 1: Episod...
1,89 € *
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Shugo und seine Zwillingsschwester Rena, die seit der Scheidung ihrer Eltern getrennt leben, haben The World als neue Spieler gerade erst betreten. Schnell rücken sie in den Mittelpunkt des Interesses, da sie durch den Special-Contest, den sie gewonnen haben, die Kostüme der legendären Spieler Kite und Black Rose tragen dürfen. Die Beiden treffen auf Freunde und Feine, unter ihnen Mireille, die Rare-Item Hunterin, die starke Ohka, die genauso gefährlich wie wunderschön ist, sowie der mysteriöse Lord Balmung, ein älterer Spieler, der ein Auge auf die beiden jungen Mitspieler hat. Bald stellt sich heraus, dass die Beiden keine gewöhnlichen Spieler sind. Seltsame Dinge geschehen, wenn sie anwesend sind, aber zunächst schenken sie dieser Tatsache nur wenig Beachtung. Vielleicht ist es ja auch nichts weiter... Vielleicht...ô> 7

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Stand: 08.07.2020
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Peter Heppner - Akustik Tournee 2020
43,55 € *
zzgl. 5,95 € Versand

Akustik Tour 2020Gleich zwei neue Alben von PETER HEPPNER werfen unweigerlich die Frage auf, ob der Mann mit der charakteristischen Stimme und der nachdenklichen Songwriter Handschrift größenwahnsinnig geworden ist. Macht man doch heute nicht mehr, richtig viel Musik auf die ewig gehetzte Menschheit loslassen! Normalerweise. Aber um die Norm hat der Künstler aus Hamburg seit jeher einen weiten kreativen Bogen gemacht, der weitreichendes Interesse an seiner Musik nach sich zog. Die Antwort auf die Frage ist entsprechend ein klares Nein. Heppner frönt mit seinem neuen PopAlbum ?Confessions & Doubts? und dem neuen Dance-Album ?Tanzzwang? keinem übersteigerten Geltungsdrang. Vielmehr sammelte sich in den sechs Jahren seit seinem letzten Soloalbum ein potentes Song-Material-Füllhorn an, das Heppner in seiner vielfältigen Essenz zeigt. Entsprechend ist es ein schönes Glück, dass der Mann, der sich in seinem kreativen Ausdruck ungerne festlegen lässt, diese Essenz mit seinen beiden neuen Alben so konsequent offenbart wie noch nie.Am Anfang von ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang? standen zwei Dutzend Songs, die Heppner überwiegend mit Dirk Riegner geschrieben hatte. Die eine Hälfte wies romantisch-melancholisch Richtung Pop. Die andere Hälfte hielt die Körper ihrer beiden Autoren tänzelnd in Bewegung. Wann immer Heppner das Gefühl hatte, dass ein Lied tanzbar sein sollte, rief er Riegner den Begriff ?Tanzzwang!? zu. ?Er sollte uns beide, die wir wirklich keine Tänzer sind, dazu zwingen, tanzen zu wollen?, lacht er. Die Glanzpunkte des Albums sind nicht nur die Pulse, die bisweilen sogar im HipHop verortet werden können. Auch die eigentlichen Produktionsarbeiten unterstreichen den Ausnahmestatus von ?Tanzzwang? in Heppners Karriere. Jedes der zehn Lieder wurde jeweils vertrauensvoll in die Hände eines anderen Produzenten gelegt. Die einzige Vorgabe, die es von Heppner gab, war, das jeweilige Stück gemäß dem Plattentitel zu gestalten. Davon abgesehen galt das Freiheitsprinzip. Auch der Überraschung wegen. Das Resultat ist eine Art äußerst spannender Dance-Sampler, der zwischen den Ideen der Produzenten (u.a. Apoptygma Berzerk, PixTom, Schiller), Heppners Songwriting und seiner Stimme, die als roter Faden dient, korrespondiert.?Confessions & Doubts? ist klassischer Heppner: Romantisch in den Melodieführungen, tief in den Beats und kathartisch im Gesang. Den Heute-Sound des Albums designte Heppner gemeinsam mit Alex Lys, von dessen Tonregisseur Sensibilitäten er schwärmt. Die sind in Form von Zwischentönen, die klar den klanglichen Reiz der Platte ausmachen, allgegenwärtig in den 10 Songs des Albums. Deren Verankerung in der Elektronischen Musik ruft immer wieder Nachhall auf: Kraftwerk, Jean-Michel Jarre, Moog- und Prophet-Synths, die ganzen großartigen Signet-Sounds der 70er-Jahre tragen in Lys/Heppners Klangkunst neuartige DNA in sich. Die Haltung der Platte wiederum huldigt der Szene des London der frühen 80erJahre. Sie hätte auch ?off Portobello Road? entstanden sein können. Oder unter der Ägide von 4AD und den vielen anderen wegweisenden Indie-Labels dieser Zeit, die heutige britische Pop-Nationalheiligtümer wie The Cure und New Order hervorbrachte. Es ist die demokratische Sichtweise auf Musikproduktionsmittel, die ?Confessions & Doubts?, zeitgemäß klingend, einen Bogen zwischen Early 80s und 2018 spannen lässt. Damals wie heute brauchte es keinen teuren TechnikSchnickschnack, sondern Ideen und Visionen, um echte musikalische Alternativen für die Ewigkeit kreieren zu können. Und weit verzweigte künstlerische Koordinaten.Für Leute, die heute 25 Jahre alt sind, gab es nie eine Zeit ohne PETER HEPPNER. Immer in Bewegung geblieben, nie auf der Stelle getreten, hat der 50-Jährige in mehr als drei Jahrzehnten als vielfältige Musikproduktivkraft nicht den Hauch Staub angesetzt. Vielleicht, weil er ein neugieriger Mann geblieben ist. Fragt man zehn Menschen, wer PETER HEPPNER ist, erntet man auch zehn verschiedene Antworten: Sänger, Produzent, Komponist, Hörspielsprecher, Maler, die Stimme einiger Hits des Elektronik-Projekts Schiller, viel gespielte Duo-Hälfte von Wolfsheim und Witt/Heppner. Erkundigt man sich bei ihm direkt danach, wer er seinem Selbstverständnis nach ist, erntet man ein Lachen: ?Ich gab mir viel Mühe, mich als Künstler nicht festlegen zu müssen?, sagt er. ?Ich habe mich ja nicht mal an eine Sprache gebunden, singe entgegen aller Widerstände auf Deutsch und auf Englisch, worauf ich auch ein bisschen stolz bin. Wenn man aufrichtige und authentische Kunstwerke schafft, sagen die auch immer etwas über den Künstler aus. Sie sind wie Geständnisse. Man kann viel über mich und meinen Charakter erfahren, wenn man sich mit meiner Musik beschäftigt. Zweifel sind auch zentrale Dinge, wenn man Kunst macht. Ich finde, dass der Albumtitel ?Confessions & Doubts? mich als Künstler an diesem Punkt der Momentaufnahme gut beschreibt.?Dass Popmusik nicht nur für Menschen aufgenommen wird, deren Hormone Zirkus spielen, ist PETER HEPPNER schon lange ein Anliegen. ?Die Flut?, ?Wir sind Wir? oder ?Kein zurück? hätte er erst gar nicht angefasst, wenn er sich als Liedermacher nicht des Bewusstseins bemächtigen könnte, außerhalb der Larifari-Lyrics-Fabrik zu schreiben. ?Ich habe keine Angst vor schwierigen Themen, ich habe keine Angst vor erwachsenen Titeln?, unterstreicht er und verweist auf ?Was bleibt?, die erste SingleAuskopplung von ?Confessions & Doubts?. Ähnlich wie im Hit ?Die Flut?, nehmen Heppner und Witt auch in der neuen Duo-Einspielung ?Was bleibt? im Gesang gegenseitige Charaktere ein. Vergänglichkeit ist hier das Thema. Reizvoll gegensätzlich spielt Vieles bei Heppner 2018. Nicht zuletzt sowohl die ?normale? LP ?Confessions & Doubts? wie auch die Dance-Platte ?Tanzzwang? selbst. Von der dunklen Seite der großen Macht ist ?Unloveable? geprägt, während die Musik den inhaltlichen Moll-Tönen etwas Hoffnungsvolles entgegensetzt. Der Selbstverlorene in ?Gib mir doch n Grund? findet im Refrain, der mit Reggae flirtet, möglicherweise tatsächlich einen Grund dafür, die Grubenlampe dauerhaft außer Betrieb setzen zu können.?Nebel? von der Tanz-Platte hebt die Dunkelheit der Vertonung eines Herman-HesseTextes mit warmen Sounds auf. Das atemstockende ?Theresienstadt hinter der Mauer? wurde vom Musikdrama ?Die Kinder der toten Stadt? inspiriert, für das Heppner die Schirmherrschaft übernommen hat - wohlwissend, dass die Zeitzeugen des damaligen Wahnsinns zunehmend wegsterben. ?...und ich tanz? ist die selbstermächtigte Hymne einer Person, die der Funktionalität der Gegenwart ein Gefühl entgegensetzt. Getrennt hat Heppner die Songs beider Platten ?nach Gefühl?, wie er erzählt. Genauso soll schließlich auch entweder zu ?Confessions & Doubts? oder zu ?Tanzzwang? gegriffen werden - nach Gefühl. Gut, dass PETER HEPPNER kein Doppelalbum aus der Materialfülle kompiliert hat. Die beiden separaten Alben stammen zwar im Ursprung aus dem gleichen Haus, funktionieren aber vor allem als Gegenpole zueinander bestens. Wie alles im Leben. In der Kunst, in der Liebe, in ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang?.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 08.07.2020
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Peter Heppner - Akustik Tournee 2020
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Akustik Tour 2020Gleich zwei neue Alben von PETER HEPPNER werfen unweigerlich die Frage auf, ob der Mann mit der charakteristischen Stimme und der nachdenklichen Songwriter Handschrift größenwahnsinnig geworden ist. Macht man doch heute nicht mehr, richtig viel Musik auf die ewig gehetzte Menschheit loslassen! Normalerweise. Aber um die Norm hat der Künstler aus Hamburg seit jeher einen weiten kreativen Bogen gemacht, der weitreichendes Interesse an seiner Musik nach sich zog. Die Antwort auf die Frage ist entsprechend ein klares Nein. Heppner frönt mit seinem neuen PopAlbum ?Confessions & Doubts? und dem neuen Dance-Album ?Tanzzwang? keinem übersteigerten Geltungsdrang. Vielmehr sammelte sich in den sechs Jahren seit seinem letzten Soloalbum ein potentes Song-Material-Füllhorn an, das Heppner in seiner vielfältigen Essenz zeigt. Entsprechend ist es ein schönes Glück, dass der Mann, der sich in seinem kreativen Ausdruck ungerne festlegen lässt, diese Essenz mit seinen beiden neuen Alben so konsequent offenbart wie noch nie.Am Anfang von ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang? standen zwei Dutzend Songs, die Heppner überwiegend mit Dirk Riegner geschrieben hatte. Die eine Hälfte wies romantisch-melancholisch Richtung Pop. Die andere Hälfte hielt die Körper ihrer beiden Autoren tänzelnd in Bewegung. Wann immer Heppner das Gefühl hatte, dass ein Lied tanzbar sein sollte, rief er Riegner den Begriff ?Tanzzwang!? zu. ?Er sollte uns beide, die wir wirklich keine Tänzer sind, dazu zwingen, tanzen zu wollen?, lacht er. Die Glanzpunkte des Albums sind nicht nur die Pulse, die bisweilen sogar im HipHop verortet werden können. Auch die eigentlichen Produktionsarbeiten unterstreichen den Ausnahmestatus von ?Tanzzwang? in Heppners Karriere. Jedes der zehn Lieder wurde jeweils vertrauensvoll in die Hände eines anderen Produzenten gelegt. Die einzige Vorgabe, die es von Heppner gab, war, das jeweilige Stück gemäß dem Plattentitel zu gestalten. Davon abgesehen galt das Freiheitsprinzip. Auch der Überraschung wegen. Das Resultat ist eine Art äußerst spannender Dance-Sampler, der zwischen den Ideen der Produzenten (u.a. Apoptygma Berzerk, PixTom, Schiller), Heppners Songwriting und seiner Stimme, die als roter Faden dient, korrespondiert.?Confessions & Doubts? ist klassischer Heppner: Romantisch in den Melodieführungen, tief in den Beats und kathartisch im Gesang. Den Heute-Sound des Albums designte Heppner gemeinsam mit Alex Lys, von dessen Tonregisseur Sensibilitäten er schwärmt. Die sind in Form von Zwischentönen, die klar den klanglichen Reiz der Platte ausmachen, allgegenwärtig in den 10 Songs des Albums. Deren Verankerung in der Elektronischen Musik ruft immer wieder Nachhall auf: Kraftwerk, Jean-Michel Jarre, Moog- und Prophet-Synths, die ganzen großartigen Signet-Sounds der 70er-Jahre tragen in Lys/Heppners Klangkunst neuartige DNA in sich. Die Haltung der Platte wiederum huldigt der Szene des London der frühen 80erJahre. Sie hätte auch ?off Portobello Road? entstanden sein können. Oder unter der Ägide von 4AD und den vielen anderen wegweisenden Indie-Labels dieser Zeit, die heutige britische Pop-Nationalheiligtümer wie The Cure und New Order hervorbrachte. Es ist die demokratische Sichtweise auf Musikproduktionsmittel, die ?Confessions & Doubts?, zeitgemäß klingend, einen Bogen zwischen Early 80s und 2018 spannen lässt. Damals wie heute brauchte es keinen teuren TechnikSchnickschnack, sondern Ideen und Visionen, um echte musikalische Alternativen für die Ewigkeit kreieren zu können. Und weit verzweigte künstlerische Koordinaten.Für Leute, die heute 25 Jahre alt sind, gab es nie eine Zeit ohne PETER HEPPNER. Immer in Bewegung geblieben, nie auf der Stelle getreten, hat der 50-Jährige in mehr als drei Jahrzehnten als vielfältige Musikproduktivkraft nicht den Hauch Staub angesetzt. Vielleicht, weil er ein neugieriger Mann geblieben ist. Fragt man zehn Menschen, wer PETER HEPPNER ist, erntet man auch zehn verschiedene Antworten: Sänger, Produzent, Komponist, Hörspielsprecher, Maler, die Stimme einiger Hits des Elektronik-Projekts Schiller, viel gespielte Duo-Hälfte von Wolfsheim und Witt/Heppner. Erkundigt man sich bei ihm direkt danach, wer er seinem Selbstverständnis nach ist, erntet man ein Lachen: ?Ich gab mir viel Mühe, mich als Künstler nicht festlegen zu müssen?, sagt er. ?Ich habe mich ja nicht mal an eine Sprache gebunden, singe entgegen aller Widerstände auf Deutsch und auf Englisch, worauf ich auch ein bisschen stolz bin. Wenn man aufrichtige und authentische Kunstwerke schafft, sagen die auch immer etwas über den Künstler aus. Sie sind wie Geständnisse. Man kann viel über mich und meinen Charakter erfahren, wenn man sich mit meiner Musik beschäftigt. Zweifel sind auch zentrale Dinge, wenn man Kunst macht. Ich finde, dass der Albumtitel ?Confessions & Doubts? mich als Künstler an diesem Punkt der Momentaufnahme gut beschreibt.?Dass Popmusik nicht nur für Menschen aufgenommen wird, deren Hormone Zirkus spielen, ist PETER HEPPNER schon lange ein Anliegen. ?Die Flut?, ?Wir sind Wir? oder ?Kein zurück? hätte er erst gar nicht angefasst, wenn er sich als Liedermacher nicht des Bewusstseins bemächtigen könnte, außerhalb der Larifari-Lyrics-Fabrik zu schreiben. ?Ich habe keine Angst vor schwierigen Themen, ich habe keine Angst vor erwachsenen Titeln?, unterstreicht er und verweist auf ?Was bleibt?, die erste SingleAuskopplung von ?Confessions & Doubts?. Ähnlich wie im Hit ?Die Flut?, nehmen Heppner und Witt auch in der neuen Duo-Einspielung ?Was bleibt? im Gesang gegenseitige Charaktere ein. Vergänglichkeit ist hier das Thema. Reizvoll gegensätzlich spielt Vieles bei Heppner 2018. Nicht zuletzt sowohl die ?normale? LP ?Confessions & Doubts? wie auch die Dance-Platte ?Tanzzwang? selbst. Von der dunklen Seite der großen Macht ist ?Unloveable? geprägt, während die Musik den inhaltlichen Moll-Tönen etwas Hoffnungsvolles entgegensetzt. Der Selbstverlorene in ?Gib mir doch n Grund? findet im Refrain, der mit Reggae flirtet, möglicherweise tatsächlich einen Grund dafür, die Grubenlampe dauerhaft außer Betrieb setzen zu können.?Nebel? von der Tanz-Platte hebt die Dunkelheit der Vertonung eines Herman-HesseTextes mit warmen Sounds auf. Das atemstockende ?Theresienstadt hinter der Mauer? wurde vom Musikdrama ?Die Kinder der toten Stadt? inspiriert, für das Heppner die Schirmherrschaft übernommen hat - wohlwissend, dass die Zeitzeugen des damaligen Wahnsinns zunehmend wegsterben. ?...und ich tanz? ist die selbstermächtigte Hymne einer Person, die der Funktionalität der Gegenwart ein Gefühl entgegensetzt. Getrennt hat Heppner die Songs beider Platten ?nach Gefühl?, wie er erzählt. Genauso soll schließlich auch entweder zu ?Confessions & Doubts? oder zu ?Tanzzwang? gegriffen werden - nach Gefühl. Gut, dass PETER HEPPNER kein Doppelalbum aus der Materialfülle kompiliert hat. Die beiden separaten Alben stammen zwar im Ursprung aus dem gleichen Haus, funktionieren aber vor allem als Gegenpole zueinander bestens. Wie alles im Leben. In der Kunst, in der Liebe, in ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang?.

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