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Der Winterprinz - Miras magisches Abenteuer (BL...
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Weihnachten ist wieder in Gefahr! Drei Jahre sind bereits vergangen, seit Eiril gezwungen war, das Portal zwischen dem magischen Königreich Ridderdalen und unserer Welt zu schließen, um das Weihnachtsfest vor dem Bösen zu schützen. Doch die Dunkelheit kehrt in Gestalt von Lord Snerk zurück, um Eiril von ihrem Thron zu vertreiben und selbst die Macht zu ergreifen. Getrennt von ihrem besten Freund Kevin, der einen Weg zurück nach Ridderdalen sucht, ist Eiril auf ihrer Flucht dazu gezwungen, das Portal zwischen den Welten wieder zu öffnen. Können die beiden Freunde erneut das Fest der Liebe retten und den Geist der Weihnacht in beiden Welten zu neuem Leben erwecken?Darsteller:Stella Stenman, André Eriksen, Kalle Hennie, Kyrre Hellum, Nils Jørgen Kaalstad, Oliver Eidem Nyeng, Simon Lay, Vetle Qvenild Werring

Anbieter: Expert Technomarkt
Stand: 08.07.2020
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STAR TREK - Three Movie Collection BLU-RAY Box ...
19,49 € *
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STAR TREK XIDie Zukunft beginnt in J. J. Abrams hochtourigem Hit "Star Trek". Der Romulaner Nero (Eric Bana) reist aus der Zukunft zurück, um sich an der Föderation zu rächen. Die Rivalen Kirk (Chris Pine) und Spock (Zachary Quinto) müssen zusammenarbeiten, um ihn davon abzuhalten, alles zu zerstören, was ihnen lieb ist.STAR TREK XII - Into DarknessAls ein skrupelloses, zerstörerisches Genie (Benedict Cumberbatch) der Föderation den Krieg erklärt, begeben sich Captain Kirk (Chris Pine), Spock (Zachary Quinto) und die gesamte Crew der USS Enterprise auf die explosivste Verfolgungsjagd aller Zeiten.STAR TREK XIII - BeyondEntsandt auf eine Rettungsmission in die entlegensten Weiten des Weltraums wird die USS Enterprise angegriffen und von Krall, einem skrupellosen Feind der Föderation, in einen Hinterhalt gelockt. Nach der Bruchlandung auf einer unerforschten feindlichen Welt sind Captain Kirk, Spock und die restliche Besatzung voneinander getrennt - ohne jede Möglichkeit zu entkommen. Nur durch Jaylah, eine rebellische außerirdische Kriegerin, haben sie die Chance, wieder vereint dem Planeten zu entfliehen.Bonusmaterial:Star Trek- Kommentar von J. J. Abrams, Bryan Burk, Alex Kurtzman, Damon Lindelof & Roberto Orci Star Trek Into Darkness- Der Feind meines Feindes- Schiff zu Schiff- und mehr! Star Trek Beyond- Entfernte Szenen- Jenseits der Dunkelheit- Enterprise-Angriff: Zerstörung einer Ikone- Durch die Wüste ziehen: Am Set in Dubai- Lang und in Frieden leben: 50 Jahre "Star Trek"- Für Leonard und Anton- und mehr!Darsteller:Chris Pine, Karl Urban, Zachary Quinto, Zoe Saldana, Anton Yelchin, Benedict Cumberbatch, Bruce Greenwood, Eric Bana, John Cho, Leonard Nimoy, Simon Pegg, Winona Ryder

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Peter Heppner - Akustik Tournee 2020
43,55 € *
zzgl. 5,95 € Versand

Akustik Tour 2020Gleich zwei neue Alben von PETER HEPPNER werfen unweigerlich die Frage auf, ob der Mann mit der charakteristischen Stimme und der nachdenklichen Songwriter Handschrift größenwahnsinnig geworden ist. Macht man doch heute nicht mehr, richtig viel Musik auf die ewig gehetzte Menschheit loslassen! Normalerweise. Aber um die Norm hat der Künstler aus Hamburg seit jeher einen weiten kreativen Bogen gemacht, der weitreichendes Interesse an seiner Musik nach sich zog. Die Antwort auf die Frage ist entsprechend ein klares Nein. Heppner frönt mit seinem neuen PopAlbum ?Confessions & Doubts? und dem neuen Dance-Album ?Tanzzwang? keinem übersteigerten Geltungsdrang. Vielmehr sammelte sich in den sechs Jahren seit seinem letzten Soloalbum ein potentes Song-Material-Füllhorn an, das Heppner in seiner vielfältigen Essenz zeigt. Entsprechend ist es ein schönes Glück, dass der Mann, der sich in seinem kreativen Ausdruck ungerne festlegen lässt, diese Essenz mit seinen beiden neuen Alben so konsequent offenbart wie noch nie.Am Anfang von ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang? standen zwei Dutzend Songs, die Heppner überwiegend mit Dirk Riegner geschrieben hatte. Die eine Hälfte wies romantisch-melancholisch Richtung Pop. Die andere Hälfte hielt die Körper ihrer beiden Autoren tänzelnd in Bewegung. Wann immer Heppner das Gefühl hatte, dass ein Lied tanzbar sein sollte, rief er Riegner den Begriff ?Tanzzwang!? zu. ?Er sollte uns beide, die wir wirklich keine Tänzer sind, dazu zwingen, tanzen zu wollen?, lacht er. Die Glanzpunkte des Albums sind nicht nur die Pulse, die bisweilen sogar im HipHop verortet werden können. Auch die eigentlichen Produktionsarbeiten unterstreichen den Ausnahmestatus von ?Tanzzwang? in Heppners Karriere. Jedes der zehn Lieder wurde jeweils vertrauensvoll in die Hände eines anderen Produzenten gelegt. Die einzige Vorgabe, die es von Heppner gab, war, das jeweilige Stück gemäß dem Plattentitel zu gestalten. Davon abgesehen galt das Freiheitsprinzip. Auch der Überraschung wegen. Das Resultat ist eine Art äußerst spannender Dance-Sampler, der zwischen den Ideen der Produzenten (u.a. Apoptygma Berzerk, PixTom, Schiller), Heppners Songwriting und seiner Stimme, die als roter Faden dient, korrespondiert.?Confessions & Doubts? ist klassischer Heppner: Romantisch in den Melodieführungen, tief in den Beats und kathartisch im Gesang. Den Heute-Sound des Albums designte Heppner gemeinsam mit Alex Lys, von dessen Tonregisseur Sensibilitäten er schwärmt. Die sind in Form von Zwischentönen, die klar den klanglichen Reiz der Platte ausmachen, allgegenwärtig in den 10 Songs des Albums. Deren Verankerung in der Elektronischen Musik ruft immer wieder Nachhall auf: Kraftwerk, Jean-Michel Jarre, Moog- und Prophet-Synths, die ganzen großartigen Signet-Sounds der 70er-Jahre tragen in Lys/Heppners Klangkunst neuartige DNA in sich. Die Haltung der Platte wiederum huldigt der Szene des London der frühen 80erJahre. Sie hätte auch ?off Portobello Road? entstanden sein können. Oder unter der Ägide von 4AD und den vielen anderen wegweisenden Indie-Labels dieser Zeit, die heutige britische Pop-Nationalheiligtümer wie The Cure und New Order hervorbrachte. Es ist die demokratische Sichtweise auf Musikproduktionsmittel, die ?Confessions & Doubts?, zeitgemäß klingend, einen Bogen zwischen Early 80s und 2018 spannen lässt. Damals wie heute brauchte es keinen teuren TechnikSchnickschnack, sondern Ideen und Visionen, um echte musikalische Alternativen für die Ewigkeit kreieren zu können. Und weit verzweigte künstlerische Koordinaten.Für Leute, die heute 25 Jahre alt sind, gab es nie eine Zeit ohne PETER HEPPNER. Immer in Bewegung geblieben, nie auf der Stelle getreten, hat der 50-Jährige in mehr als drei Jahrzehnten als vielfältige Musikproduktivkraft nicht den Hauch Staub angesetzt. Vielleicht, weil er ein neugieriger Mann geblieben ist. Fragt man zehn Menschen, wer PETER HEPPNER ist, erntet man auch zehn verschiedene Antworten: Sänger, Produzent, Komponist, Hörspielsprecher, Maler, die Stimme einiger Hits des Elektronik-Projekts Schiller, viel gespielte Duo-Hälfte von Wolfsheim und Witt/Heppner. Erkundigt man sich bei ihm direkt danach, wer er seinem Selbstverständnis nach ist, erntet man ein Lachen: ?Ich gab mir viel Mühe, mich als Künstler nicht festlegen zu müssen?, sagt er. ?Ich habe mich ja nicht mal an eine Sprache gebunden, singe entgegen aller Widerstände auf Deutsch und auf Englisch, worauf ich auch ein bisschen stolz bin. Wenn man aufrichtige und authentische Kunstwerke schafft, sagen die auch immer etwas über den Künstler aus. Sie sind wie Geständnisse. Man kann viel über mich und meinen Charakter erfahren, wenn man sich mit meiner Musik beschäftigt. Zweifel sind auch zentrale Dinge, wenn man Kunst macht. Ich finde, dass der Albumtitel ?Confessions & Doubts? mich als Künstler an diesem Punkt der Momentaufnahme gut beschreibt.?Dass Popmusik nicht nur für Menschen aufgenommen wird, deren Hormone Zirkus spielen, ist PETER HEPPNER schon lange ein Anliegen. ?Die Flut?, ?Wir sind Wir? oder ?Kein zurück? hätte er erst gar nicht angefasst, wenn er sich als Liedermacher nicht des Bewusstseins bemächtigen könnte, außerhalb der Larifari-Lyrics-Fabrik zu schreiben. ?Ich habe keine Angst vor schwierigen Themen, ich habe keine Angst vor erwachsenen Titeln?, unterstreicht er und verweist auf ?Was bleibt?, die erste SingleAuskopplung von ?Confessions & Doubts?. Ähnlich wie im Hit ?Die Flut?, nehmen Heppner und Witt auch in der neuen Duo-Einspielung ?Was bleibt? im Gesang gegenseitige Charaktere ein. Vergänglichkeit ist hier das Thema. Reizvoll gegensätzlich spielt Vieles bei Heppner 2018. Nicht zuletzt sowohl die ?normale? LP ?Confessions & Doubts? wie auch die Dance-Platte ?Tanzzwang? selbst. Von der dunklen Seite der großen Macht ist ?Unloveable? geprägt, während die Musik den inhaltlichen Moll-Tönen etwas Hoffnungsvolles entgegensetzt. Der Selbstverlorene in ?Gib mir doch n Grund? findet im Refrain, der mit Reggae flirtet, möglicherweise tatsächlich einen Grund dafür, die Grubenlampe dauerhaft außer Betrieb setzen zu können.?Nebel? von der Tanz-Platte hebt die Dunkelheit der Vertonung eines Herman-HesseTextes mit warmen Sounds auf. Das atemstockende ?Theresienstadt hinter der Mauer? wurde vom Musikdrama ?Die Kinder der toten Stadt? inspiriert, für das Heppner die Schirmherrschaft übernommen hat - wohlwissend, dass die Zeitzeugen des damaligen Wahnsinns zunehmend wegsterben. ?...und ich tanz? ist die selbstermächtigte Hymne einer Person, die der Funktionalität der Gegenwart ein Gefühl entgegensetzt. Getrennt hat Heppner die Songs beider Platten ?nach Gefühl?, wie er erzählt. Genauso soll schließlich auch entweder zu ?Confessions & Doubts? oder zu ?Tanzzwang? gegriffen werden - nach Gefühl. Gut, dass PETER HEPPNER kein Doppelalbum aus der Materialfülle kompiliert hat. Die beiden separaten Alben stammen zwar im Ursprung aus dem gleichen Haus, funktionieren aber vor allem als Gegenpole zueinander bestens. Wie alles im Leben. In der Kunst, in der Liebe, in ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang?.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 08.07.2020
Zum Angebot
Peter Heppner - Akustik Tournee 2020
43,55 € *
zzgl. 5,95 € Versand

Akustik Tour 2020Gleich zwei neue Alben von PETER HEPPNER werfen unweigerlich die Frage auf, ob der Mann mit der charakteristischen Stimme und der nachdenklichen Songwriter Handschrift größenwahnsinnig geworden ist. Macht man doch heute nicht mehr, richtig viel Musik auf die ewig gehetzte Menschheit loslassen! Normalerweise. Aber um die Norm hat der Künstler aus Hamburg seit jeher einen weiten kreativen Bogen gemacht, der weitreichendes Interesse an seiner Musik nach sich zog. Die Antwort auf die Frage ist entsprechend ein klares Nein. Heppner frönt mit seinem neuen PopAlbum ?Confessions & Doubts? und dem neuen Dance-Album ?Tanzzwang? keinem übersteigerten Geltungsdrang. Vielmehr sammelte sich in den sechs Jahren seit seinem letzten Soloalbum ein potentes Song-Material-Füllhorn an, das Heppner in seiner vielfältigen Essenz zeigt. Entsprechend ist es ein schönes Glück, dass der Mann, der sich in seinem kreativen Ausdruck ungerne festlegen lässt, diese Essenz mit seinen beiden neuen Alben so konsequent offenbart wie noch nie.Am Anfang von ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang? standen zwei Dutzend Songs, die Heppner überwiegend mit Dirk Riegner geschrieben hatte. Die eine Hälfte wies romantisch-melancholisch Richtung Pop. Die andere Hälfte hielt die Körper ihrer beiden Autoren tänzelnd in Bewegung. Wann immer Heppner das Gefühl hatte, dass ein Lied tanzbar sein sollte, rief er Riegner den Begriff ?Tanzzwang!? zu. ?Er sollte uns beide, die wir wirklich keine Tänzer sind, dazu zwingen, tanzen zu wollen?, lacht er. Die Glanzpunkte des Albums sind nicht nur die Pulse, die bisweilen sogar im HipHop verortet werden können. Auch die eigentlichen Produktionsarbeiten unterstreichen den Ausnahmestatus von ?Tanzzwang? in Heppners Karriere. Jedes der zehn Lieder wurde jeweils vertrauensvoll in die Hände eines anderen Produzenten gelegt. Die einzige Vorgabe, die es von Heppner gab, war, das jeweilige Stück gemäß dem Plattentitel zu gestalten. Davon abgesehen galt das Freiheitsprinzip. Auch der Überraschung wegen. Das Resultat ist eine Art äußerst spannender Dance-Sampler, der zwischen den Ideen der Produzenten (u.a. Apoptygma Berzerk, PixTom, Schiller), Heppners Songwriting und seiner Stimme, die als roter Faden dient, korrespondiert.?Confessions & Doubts? ist klassischer Heppner: Romantisch in den Melodieführungen, tief in den Beats und kathartisch im Gesang. Den Heute-Sound des Albums designte Heppner gemeinsam mit Alex Lys, von dessen Tonregisseur Sensibilitäten er schwärmt. Die sind in Form von Zwischentönen, die klar den klanglichen Reiz der Platte ausmachen, allgegenwärtig in den 10 Songs des Albums. Deren Verankerung in der Elektronischen Musik ruft immer wieder Nachhall auf: Kraftwerk, Jean-Michel Jarre, Moog- und Prophet-Synths, die ganzen großartigen Signet-Sounds der 70er-Jahre tragen in Lys/Heppners Klangkunst neuartige DNA in sich. Die Haltung der Platte wiederum huldigt der Szene des London der frühen 80erJahre. Sie hätte auch ?off Portobello Road? entstanden sein können. Oder unter der Ägide von 4AD und den vielen anderen wegweisenden Indie-Labels dieser Zeit, die heutige britische Pop-Nationalheiligtümer wie The Cure und New Order hervorbrachte. Es ist die demokratische Sichtweise auf Musikproduktionsmittel, die ?Confessions & Doubts?, zeitgemäß klingend, einen Bogen zwischen Early 80s und 2018 spannen lässt. Damals wie heute brauchte es keinen teuren TechnikSchnickschnack, sondern Ideen und Visionen, um echte musikalische Alternativen für die Ewigkeit kreieren zu können. Und weit verzweigte künstlerische Koordinaten.Für Leute, die heute 25 Jahre alt sind, gab es nie eine Zeit ohne PETER HEPPNER. Immer in Bewegung geblieben, nie auf der Stelle getreten, hat der 50-Jährige in mehr als drei Jahrzehnten als vielfältige Musikproduktivkraft nicht den Hauch Staub angesetzt. Vielleicht, weil er ein neugieriger Mann geblieben ist. Fragt man zehn Menschen, wer PETER HEPPNER ist, erntet man auch zehn verschiedene Antworten: Sänger, Produzent, Komponist, Hörspielsprecher, Maler, die Stimme einiger Hits des Elektronik-Projekts Schiller, viel gespielte Duo-Hälfte von Wolfsheim und Witt/Heppner. Erkundigt man sich bei ihm direkt danach, wer er seinem Selbstverständnis nach ist, erntet man ein Lachen: ?Ich gab mir viel Mühe, mich als Künstler nicht festlegen zu müssen?, sagt er. ?Ich habe mich ja nicht mal an eine Sprache gebunden, singe entgegen aller Widerstände auf Deutsch und auf Englisch, worauf ich auch ein bisschen stolz bin. Wenn man aufrichtige und authentische Kunstwerke schafft, sagen die auch immer etwas über den Künstler aus. Sie sind wie Geständnisse. Man kann viel über mich und meinen Charakter erfahren, wenn man sich mit meiner Musik beschäftigt. Zweifel sind auch zentrale Dinge, wenn man Kunst macht. Ich finde, dass der Albumtitel ?Confessions & Doubts? mich als Künstler an diesem Punkt der Momentaufnahme gut beschreibt.?Dass Popmusik nicht nur für Menschen aufgenommen wird, deren Hormone Zirkus spielen, ist PETER HEPPNER schon lange ein Anliegen. ?Die Flut?, ?Wir sind Wir? oder ?Kein zurück? hätte er erst gar nicht angefasst, wenn er sich als Liedermacher nicht des Bewusstseins bemächtigen könnte, außerhalb der Larifari-Lyrics-Fabrik zu schreiben. ?Ich habe keine Angst vor schwierigen Themen, ich habe keine Angst vor erwachsenen Titeln?, unterstreicht er und verweist auf ?Was bleibt?, die erste SingleAuskopplung von ?Confessions & Doubts?. Ähnlich wie im Hit ?Die Flut?, nehmen Heppner und Witt auch in der neuen Duo-Einspielung ?Was bleibt? im Gesang gegenseitige Charaktere ein. Vergänglichkeit ist hier das Thema. Reizvoll gegensätzlich spielt Vieles bei Heppner 2018. Nicht zuletzt sowohl die ?normale? LP ?Confessions & Doubts? wie auch die Dance-Platte ?Tanzzwang? selbst. Von der dunklen Seite der großen Macht ist ?Unloveable? geprägt, während die Musik den inhaltlichen Moll-Tönen etwas Hoffnungsvolles entgegensetzt. Der Selbstverlorene in ?Gib mir doch n Grund? findet im Refrain, der mit Reggae flirtet, möglicherweise tatsächlich einen Grund dafür, die Grubenlampe dauerhaft außer Betrieb setzen zu können.?Nebel? von der Tanz-Platte hebt die Dunkelheit der Vertonung eines Herman-HesseTextes mit warmen Sounds auf. Das atemstockende ?Theresienstadt hinter der Mauer? wurde vom Musikdrama ?Die Kinder der toten Stadt? inspiriert, für das Heppner die Schirmherrschaft übernommen hat - wohlwissend, dass die Zeitzeugen des damaligen Wahnsinns zunehmend wegsterben. ?...und ich tanz? ist die selbstermächtigte Hymne einer Person, die der Funktionalität der Gegenwart ein Gefühl entgegensetzt. Getrennt hat Heppner die Songs beider Platten ?nach Gefühl?, wie er erzählt. Genauso soll schließlich auch entweder zu ?Confessions & Doubts? oder zu ?Tanzzwang? gegriffen werden - nach Gefühl. Gut, dass PETER HEPPNER kein Doppelalbum aus der Materialfülle kompiliert hat. Die beiden separaten Alben stammen zwar im Ursprung aus dem gleichen Haus, funktionieren aber vor allem als Gegenpole zueinander bestens. Wie alles im Leben. In der Kunst, in der Liebe, in ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang?.

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Peter Heppner - Akustik Tournee 2020
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Akustik Tour 2020Gleich zwei neue Alben von PETER HEPPNER werfen unweigerlich die Frage auf, ob der Mann mit der charakteristischen Stimme und der nachdenklichen Songwriter Handschrift größenwahnsinnig geworden ist. Macht man doch heute nicht mehr, richtig viel Musik auf die ewig gehetzte Menschheit loslassen! Normalerweise. Aber um die Norm hat der Künstler aus Hamburg seit jeher einen weiten kreativen Bogen gemacht, der weitreichendes Interesse an seiner Musik nach sich zog. Die Antwort auf die Frage ist entsprechend ein klares Nein. Heppner frönt mit seinem neuen PopAlbum ?Confessions & Doubts? und dem neuen Dance-Album ?Tanzzwang? keinem übersteigerten Geltungsdrang. Vielmehr sammelte sich in den sechs Jahren seit seinem letzten Soloalbum ein potentes Song-Material-Füllhorn an, das Heppner in seiner vielfältigen Essenz zeigt. Entsprechend ist es ein schönes Glück, dass der Mann, der sich in seinem kreativen Ausdruck ungerne festlegen lässt, diese Essenz mit seinen beiden neuen Alben so konsequent offenbart wie noch nie.Am Anfang von ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang? standen zwei Dutzend Songs, die Heppner überwiegend mit Dirk Riegner geschrieben hatte. Die eine Hälfte wies romantisch-melancholisch Richtung Pop. Die andere Hälfte hielt die Körper ihrer beiden Autoren tänzelnd in Bewegung. Wann immer Heppner das Gefühl hatte, dass ein Lied tanzbar sein sollte, rief er Riegner den Begriff ?Tanzzwang!? zu. ?Er sollte uns beide, die wir wirklich keine Tänzer sind, dazu zwingen, tanzen zu wollen?, lacht er. Die Glanzpunkte des Albums sind nicht nur die Pulse, die bisweilen sogar im HipHop verortet werden können. Auch die eigentlichen Produktionsarbeiten unterstreichen den Ausnahmestatus von ?Tanzzwang? in Heppners Karriere. Jedes der zehn Lieder wurde jeweils vertrauensvoll in die Hände eines anderen Produzenten gelegt. Die einzige Vorgabe, die es von Heppner gab, war, das jeweilige Stück gemäß dem Plattentitel zu gestalten. Davon abgesehen galt das Freiheitsprinzip. Auch der Überraschung wegen. Das Resultat ist eine Art äußerst spannender Dance-Sampler, der zwischen den Ideen der Produzenten (u.a. Apoptygma Berzerk, PixTom, Schiller), Heppners Songwriting und seiner Stimme, die als roter Faden dient, korrespondiert.?Confessions & Doubts? ist klassischer Heppner: Romantisch in den Melodieführungen, tief in den Beats und kathartisch im Gesang. Den Heute-Sound des Albums designte Heppner gemeinsam mit Alex Lys, von dessen Tonregisseur Sensibilitäten er schwärmt. Die sind in Form von Zwischentönen, die klar den klanglichen Reiz der Platte ausmachen, allgegenwärtig in den 10 Songs des Albums. Deren Verankerung in der Elektronischen Musik ruft immer wieder Nachhall auf: Kraftwerk, Jean-Michel Jarre, Moog- und Prophet-Synths, die ganzen großartigen Signet-Sounds der 70er-Jahre tragen in Lys/Heppners Klangkunst neuartige DNA in sich. Die Haltung der Platte wiederum huldigt der Szene des London der frühen 80erJahre. Sie hätte auch ?off Portobello Road? entstanden sein können. Oder unter der Ägide von 4AD und den vielen anderen wegweisenden Indie-Labels dieser Zeit, die heutige britische Pop-Nationalheiligtümer wie The Cure und New Order hervorbrachte. Es ist die demokratische Sichtweise auf Musikproduktionsmittel, die ?Confessions & Doubts?, zeitgemäß klingend, einen Bogen zwischen Early 80s und 2018 spannen lässt. Damals wie heute brauchte es keinen teuren TechnikSchnickschnack, sondern Ideen und Visionen, um echte musikalische Alternativen für die Ewigkeit kreieren zu können. Und weit verzweigte künstlerische Koordinaten.Für Leute, die heute 25 Jahre alt sind, gab es nie eine Zeit ohne PETER HEPPNER. Immer in Bewegung geblieben, nie auf der Stelle getreten, hat der 50-Jährige in mehr als drei Jahrzehnten als vielfältige Musikproduktivkraft nicht den Hauch Staub angesetzt. Vielleicht, weil er ein neugieriger Mann geblieben ist. Fragt man zehn Menschen, wer PETER HEPPNER ist, erntet man auch zehn verschiedene Antworten: Sänger, Produzent, Komponist, Hörspielsprecher, Maler, die Stimme einiger Hits des Elektronik-Projekts Schiller, viel gespielte Duo-Hälfte von Wolfsheim und Witt/Heppner. Erkundigt man sich bei ihm direkt danach, wer er seinem Selbstverständnis nach ist, erntet man ein Lachen: ?Ich gab mir viel Mühe, mich als Künstler nicht festlegen zu müssen?, sagt er. ?Ich habe mich ja nicht mal an eine Sprache gebunden, singe entgegen aller Widerstände auf Deutsch und auf Englisch, worauf ich auch ein bisschen stolz bin. Wenn man aufrichtige und authentische Kunstwerke schafft, sagen die auch immer etwas über den Künstler aus. Sie sind wie Geständnisse. Man kann viel über mich und meinen Charakter erfahren, wenn man sich mit meiner Musik beschäftigt. Zweifel sind auch zentrale Dinge, wenn man Kunst macht. Ich finde, dass der Albumtitel ?Confessions & Doubts? mich als Künstler an diesem Punkt der Momentaufnahme gut beschreibt.?Dass Popmusik nicht nur für Menschen aufgenommen wird, deren Hormone Zirkus spielen, ist PETER HEPPNER schon lange ein Anliegen. ?Die Flut?, ?Wir sind Wir? oder ?Kein zurück? hätte er erst gar nicht angefasst, wenn er sich als Liedermacher nicht des Bewusstseins bemächtigen könnte, außerhalb der Larifari-Lyrics-Fabrik zu schreiben. ?Ich habe keine Angst vor schwierigen Themen, ich habe keine Angst vor erwachsenen Titeln?, unterstreicht er und verweist auf ?Was bleibt?, die erste SingleAuskopplung von ?Confessions & Doubts?. Ähnlich wie im Hit ?Die Flut?, nehmen Heppner und Witt auch in der neuen Duo-Einspielung ?Was bleibt? im Gesang gegenseitige Charaktere ein. Vergänglichkeit ist hier das Thema. Reizvoll gegensätzlich spielt Vieles bei Heppner 2018. Nicht zuletzt sowohl die ?normale? LP ?Confessions & Doubts? wie auch die Dance-Platte ?Tanzzwang? selbst. Von der dunklen Seite der großen Macht ist ?Unloveable? geprägt, während die Musik den inhaltlichen Moll-Tönen etwas Hoffnungsvolles entgegensetzt. Der Selbstverlorene in ?Gib mir doch n Grund? findet im Refrain, der mit Reggae flirtet, möglicherweise tatsächlich einen Grund dafür, die Grubenlampe dauerhaft außer Betrieb setzen zu können.?Nebel? von der Tanz-Platte hebt die Dunkelheit der Vertonung eines Herman-HesseTextes mit warmen Sounds auf. Das atemstockende ?Theresienstadt hinter der Mauer? wurde vom Musikdrama ?Die Kinder der toten Stadt? inspiriert, für das Heppner die Schirmherrschaft übernommen hat - wohlwissend, dass die Zeitzeugen des damaligen Wahnsinns zunehmend wegsterben. ?...und ich tanz? ist die selbstermächtigte Hymne einer Person, die der Funktionalität der Gegenwart ein Gefühl entgegensetzt. Getrennt hat Heppner die Songs beider Platten ?nach Gefühl?, wie er erzählt. Genauso soll schließlich auch entweder zu ?Confessions & Doubts? oder zu ?Tanzzwang? gegriffen werden - nach Gefühl. Gut, dass PETER HEPPNER kein Doppelalbum aus der Materialfülle kompiliert hat. Die beiden separaten Alben stammen zwar im Ursprung aus dem gleichen Haus, funktionieren aber vor allem als Gegenpole zueinander bestens. Wie alles im Leben. In der Kunst, in der Liebe, in ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang?.

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Stand: 08.07.2020
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Peter Heppner - Akustik Tournee 2020
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Akustik Tour 2020Gleich zwei neue Alben von PETER HEPPNER werfen unweigerlich die Frage auf, ob der Mann mit der charakteristischen Stimme und der nachdenklichen Songwriter Handschrift größenwahnsinnig geworden ist. Macht man doch heute nicht mehr, richtig viel Musik auf die ewig gehetzte Menschheit loslassen! Normalerweise. Aber um die Norm hat der Künstler aus Hamburg seit jeher einen weiten kreativen Bogen gemacht, der weitreichendes Interesse an seiner Musik nach sich zog. Die Antwort auf die Frage ist entsprechend ein klares Nein. Heppner frönt mit seinem neuen PopAlbum ?Confessions & Doubts? und dem neuen Dance-Album ?Tanzzwang? keinem übersteigerten Geltungsdrang. Vielmehr sammelte sich in den sechs Jahren seit seinem letzten Soloalbum ein potentes Song-Material-Füllhorn an, das Heppner in seiner vielfältigen Essenz zeigt. Entsprechend ist es ein schönes Glück, dass der Mann, der sich in seinem kreativen Ausdruck ungerne festlegen lässt, diese Essenz mit seinen beiden neuen Alben so konsequent offenbart wie noch nie.Am Anfang von ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang? standen zwei Dutzend Songs, die Heppner überwiegend mit Dirk Riegner geschrieben hatte. Die eine Hälfte wies romantisch-melancholisch Richtung Pop. Die andere Hälfte hielt die Körper ihrer beiden Autoren tänzelnd in Bewegung. Wann immer Heppner das Gefühl hatte, dass ein Lied tanzbar sein sollte, rief er Riegner den Begriff ?Tanzzwang!? zu. ?Er sollte uns beide, die wir wirklich keine Tänzer sind, dazu zwingen, tanzen zu wollen?, lacht er. Die Glanzpunkte des Albums sind nicht nur die Pulse, die bisweilen sogar im HipHop verortet werden können. Auch die eigentlichen Produktionsarbeiten unterstreichen den Ausnahmestatus von ?Tanzzwang? in Heppners Karriere. Jedes der zehn Lieder wurde jeweils vertrauensvoll in die Hände eines anderen Produzenten gelegt. Die einzige Vorgabe, die es von Heppner gab, war, das jeweilige Stück gemäß dem Plattentitel zu gestalten. Davon abgesehen galt das Freiheitsprinzip. Auch der Überraschung wegen. Das Resultat ist eine Art äußerst spannender Dance-Sampler, der zwischen den Ideen der Produzenten (u.a. Apoptygma Berzerk, PixTom, Schiller), Heppners Songwriting und seiner Stimme, die als roter Faden dient, korrespondiert.?Confessions & Doubts? ist klassischer Heppner: Romantisch in den Melodieführungen, tief in den Beats und kathartisch im Gesang. Den Heute-Sound des Albums designte Heppner gemeinsam mit Alex Lys, von dessen Tonregisseur Sensibilitäten er schwärmt. Die sind in Form von Zwischentönen, die klar den klanglichen Reiz der Platte ausmachen, allgegenwärtig in den 10 Songs des Albums. Deren Verankerung in der Elektronischen Musik ruft immer wieder Nachhall auf: Kraftwerk, Jean-Michel Jarre, Moog- und Prophet-Synths, die ganzen großartigen Signet-Sounds der 70er-Jahre tragen in Lys/Heppners Klangkunst neuartige DNA in sich. Die Haltung der Platte wiederum huldigt der Szene des London der frühen 80erJahre. Sie hätte auch ?off Portobello Road? entstanden sein können. Oder unter der Ägide von 4AD und den vielen anderen wegweisenden Indie-Labels dieser Zeit, die heutige britische Pop-Nationalheiligtümer wie The Cure und New Order hervorbrachte. Es ist die demokratische Sichtweise auf Musikproduktionsmittel, die ?Confessions & Doubts?, zeitgemäß klingend, einen Bogen zwischen Early 80s und 2018 spannen lässt. Damals wie heute brauchte es keinen teuren TechnikSchnickschnack, sondern Ideen und Visionen, um echte musikalische Alternativen für die Ewigkeit kreieren zu können. Und weit verzweigte künstlerische Koordinaten.Für Leute, die heute 25 Jahre alt sind, gab es nie eine Zeit ohne PETER HEPPNER. Immer in Bewegung geblieben, nie auf der Stelle getreten, hat der 50-Jährige in mehr als drei Jahrzehnten als vielfältige Musikproduktivkraft nicht den Hauch Staub angesetzt. Vielleicht, weil er ein neugieriger Mann geblieben ist. Fragt man zehn Menschen, wer PETER HEPPNER ist, erntet man auch zehn verschiedene Antworten: Sänger, Produzent, Komponist, Hörspielsprecher, Maler, die Stimme einiger Hits des Elektronik-Projekts Schiller, viel gespielte Duo-Hälfte von Wolfsheim und Witt/Heppner. Erkundigt man sich bei ihm direkt danach, wer er seinem Selbstverständnis nach ist, erntet man ein Lachen: ?Ich gab mir viel Mühe, mich als Künstler nicht festlegen zu müssen?, sagt er. ?Ich habe mich ja nicht mal an eine Sprache gebunden, singe entgegen aller Widerstände auf Deutsch und auf Englisch, worauf ich auch ein bisschen stolz bin. Wenn man aufrichtige und authentische Kunstwerke schafft, sagen die auch immer etwas über den Künstler aus. Sie sind wie Geständnisse. Man kann viel über mich und meinen Charakter erfahren, wenn man sich mit meiner Musik beschäftigt. Zweifel sind auch zentrale Dinge, wenn man Kunst macht. Ich finde, dass der Albumtitel ?Confessions & Doubts? mich als Künstler an diesem Punkt der Momentaufnahme gut beschreibt.?Dass Popmusik nicht nur für Menschen aufgenommen wird, deren Hormone Zirkus spielen, ist PETER HEPPNER schon lange ein Anliegen. ?Die Flut?, ?Wir sind Wir? oder ?Kein zurück? hätte er erst gar nicht angefasst, wenn er sich als Liedermacher nicht des Bewusstseins bemächtigen könnte, außerhalb der Larifari-Lyrics-Fabrik zu schreiben. ?Ich habe keine Angst vor schwierigen Themen, ich habe keine Angst vor erwachsenen Titeln?, unterstreicht er und verweist auf ?Was bleibt?, die erste SingleAuskopplung von ?Confessions & Doubts?. Ähnlich wie im Hit ?Die Flut?, nehmen Heppner und Witt auch in der neuen Duo-Einspielung ?Was bleibt? im Gesang gegenseitige Charaktere ein. Vergänglichkeit ist hier das Thema. Reizvoll gegensätzlich spielt Vieles bei Heppner 2018. Nicht zuletzt sowohl die ?normale? LP ?Confessions & Doubts? wie auch die Dance-Platte ?Tanzzwang? selbst. Von der dunklen Seite der großen Macht ist ?Unloveable? geprägt, während die Musik den inhaltlichen Moll-Tönen etwas Hoffnungsvolles entgegensetzt. Der Selbstverlorene in ?Gib mir doch n Grund? findet im Refrain, der mit Reggae flirtet, möglicherweise tatsächlich einen Grund dafür, die Grubenlampe dauerhaft außer Betrieb setzen zu können.?Nebel? von der Tanz-Platte hebt die Dunkelheit der Vertonung eines Herman-HesseTextes mit warmen Sounds auf. Das atemstockende ?Theresienstadt hinter der Mauer? wurde vom Musikdrama ?Die Kinder der toten Stadt? inspiriert, für das Heppner die Schirmherrschaft übernommen hat - wohlwissend, dass die Zeitzeugen des damaligen Wahnsinns zunehmend wegsterben. ?...und ich tanz? ist die selbstermächtigte Hymne einer Person, die der Funktionalität der Gegenwart ein Gefühl entgegensetzt. Getrennt hat Heppner die Songs beider Platten ?nach Gefühl?, wie er erzählt. Genauso soll schließlich auch entweder zu ?Confessions & Doubts? oder zu ?Tanzzwang? gegriffen werden - nach Gefühl. Gut, dass PETER HEPPNER kein Doppelalbum aus der Materialfülle kompiliert hat. Die beiden separaten Alben stammen zwar im Ursprung aus dem gleichen Haus, funktionieren aber vor allem als Gegenpole zueinander bestens. Wie alles im Leben. In der Kunst, in der Liebe, in ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang?.

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Akustik Tour 2020Gleich zwei neue Alben von PETER HEPPNER werfen unweigerlich die Frage auf, ob der Mann mit der charakteristischen Stimme und der nachdenklichen Songwriter Handschrift größenwahnsinnig geworden ist. Macht man doch heute nicht mehr, richtig viel Musik auf die ewig gehetzte Menschheit loslassen! Normalerweise. Aber um die Norm hat der Künstler aus Hamburg seit jeher einen weiten kreativen Bogen gemacht, der weitreichendes Interesse an seiner Musik nach sich zog. Die Antwort auf die Frage ist entsprechend ein klares Nein. Heppner frönt mit seinem neuen PopAlbum ?Confessions & Doubts? und dem neuen Dance-Album ?Tanzzwang? keinem übersteigerten Geltungsdrang. Vielmehr sammelte sich in den sechs Jahren seit seinem letzten Soloalbum ein potentes Song-Material-Füllhorn an, das Heppner in seiner vielfältigen Essenz zeigt. Entsprechend ist es ein schönes Glück, dass der Mann, der sich in seinem kreativen Ausdruck ungerne festlegen lässt, diese Essenz mit seinen beiden neuen Alben so konsequent offenbart wie noch nie.Am Anfang von ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang? standen zwei Dutzend Songs, die Heppner überwiegend mit Dirk Riegner geschrieben hatte. Die eine Hälfte wies romantisch-melancholisch Richtung Pop. Die andere Hälfte hielt die Körper ihrer beiden Autoren tänzelnd in Bewegung. Wann immer Heppner das Gefühl hatte, dass ein Lied tanzbar sein sollte, rief er Riegner den Begriff ?Tanzzwang!? zu. ?Er sollte uns beide, die wir wirklich keine Tänzer sind, dazu zwingen, tanzen zu wollen?, lacht er. Die Glanzpunkte des Albums sind nicht nur die Pulse, die bisweilen sogar im HipHop verortet werden können. Auch die eigentlichen Produktionsarbeiten unterstreichen den Ausnahmestatus von ?Tanzzwang? in Heppners Karriere. Jedes der zehn Lieder wurde jeweils vertrauensvoll in die Hände eines anderen Produzenten gelegt. Die einzige Vorgabe, die es von Heppner gab, war, das jeweilige Stück gemäß dem Plattentitel zu gestalten. Davon abgesehen galt das Freiheitsprinzip. Auch der Überraschung wegen. Das Resultat ist eine Art äußerst spannender Dance-Sampler, der zwischen den Ideen der Produzenten (u.a. Apoptygma Berzerk, PixTom, Schiller), Heppners Songwriting und seiner Stimme, die als roter Faden dient, korrespondiert.?Confessions & Doubts? ist klassischer Heppner: Romantisch in den Melodieführungen, tief in den Beats und kathartisch im Gesang. Den Heute-Sound des Albums designte Heppner gemeinsam mit Alex Lys, von dessen Tonregisseur Sensibilitäten er schwärmt. Die sind in Form von Zwischentönen, die klar den klanglichen Reiz der Platte ausmachen, allgegenwärtig in den 10 Songs des Albums. Deren Verankerung in der Elektronischen Musik ruft immer wieder Nachhall auf: Kraftwerk, Jean-Michel Jarre, Moog- und Prophet-Synths, die ganzen großartigen Signet-Sounds der 70er-Jahre tragen in Lys/Heppners Klangkunst neuartige DNA in sich. Die Haltung der Platte wiederum huldigt der Szene des London der frühen 80erJahre. Sie hätte auch ?off Portobello Road? entstanden sein können. Oder unter der Ägide von 4AD und den vielen anderen wegweisenden Indie-Labels dieser Zeit, die heutige britische Pop-Nationalheiligtümer wie The Cure und New Order hervorbrachte. Es ist die demokratische Sichtweise auf Musikproduktionsmittel, die ?Confessions & Doubts?, zeitgemäß klingend, einen Bogen zwischen Early 80s und 2018 spannen lässt. Damals wie heute brauchte es keinen teuren TechnikSchnickschnack, sondern Ideen und Visionen, um echte musikalische Alternativen für die Ewigkeit kreieren zu können. Und weit verzweigte künstlerische Koordinaten.Für Leute, die heute 25 Jahre alt sind, gab es nie eine Zeit ohne PETER HEPPNER. Immer in Bewegung geblieben, nie auf der Stelle getreten, hat der 50-Jährige in mehr als drei Jahrzehnten als vielfältige Musikproduktivkraft nicht den Hauch Staub angesetzt. Vielleicht, weil er ein neugieriger Mann geblieben ist. Fragt man zehn Menschen, wer PETER HEPPNER ist, erntet man auch zehn verschiedene Antworten: Sänger, Produzent, Komponist, Hörspielsprecher, Maler, die Stimme einiger Hits des Elektronik-Projekts Schiller, viel gespielte Duo-Hälfte von Wolfsheim und Witt/Heppner. Erkundigt man sich bei ihm direkt danach, wer er seinem Selbstverständnis nach ist, erntet man ein Lachen: ?Ich gab mir viel Mühe, mich als Künstler nicht festlegen zu müssen?, sagt er. ?Ich habe mich ja nicht mal an eine Sprache gebunden, singe entgegen aller Widerstände auf Deutsch und auf Englisch, worauf ich auch ein bisschen stolz bin. Wenn man aufrichtige und authentische Kunstwerke schafft, sagen die auch immer etwas über den Künstler aus. Sie sind wie Geständnisse. Man kann viel über mich und meinen Charakter erfahren, wenn man sich mit meiner Musik beschäftigt. Zweifel sind auch zentrale Dinge, wenn man Kunst macht. Ich finde, dass der Albumtitel ?Confessions & Doubts? mich als Künstler an diesem Punkt der Momentaufnahme gut beschreibt.?Dass Popmusik nicht nur für Menschen aufgenommen wird, deren Hormone Zirkus spielen, ist PETER HEPPNER schon lange ein Anliegen. ?Die Flut?, ?Wir sind Wir? oder ?Kein zurück? hätte er erst gar nicht angefasst, wenn er sich als Liedermacher nicht des Bewusstseins bemächtigen könnte, außerhalb der Larifari-Lyrics-Fabrik zu schreiben. ?Ich habe keine Angst vor schwierigen Themen, ich habe keine Angst vor erwachsenen Titeln?, unterstreicht er und verweist auf ?Was bleibt?, die erste SingleAuskopplung von ?Confessions & Doubts?. Ähnlich wie im Hit ?Die Flut?, nehmen Heppner und Witt auch in der neuen Duo-Einspielung ?Was bleibt? im Gesang gegenseitige Charaktere ein. Vergänglichkeit ist hier das Thema. Reizvoll gegensätzlich spielt Vieles bei Heppner 2018. Nicht zuletzt sowohl die ?normale? LP ?Confessions & Doubts? wie auch die Dance-Platte ?Tanzzwang? selbst. Von der dunklen Seite der großen Macht ist ?Unloveable? geprägt, während die Musik den inhaltlichen Moll-Tönen etwas Hoffnungsvolles entgegensetzt. Der Selbstverlorene in ?Gib mir doch n Grund? findet im Refrain, der mit Reggae flirtet, möglicherweise tatsächlich einen Grund dafür, die Grubenlampe dauerhaft außer Betrieb setzen zu können.?Nebel? von der Tanz-Platte hebt die Dunkelheit der Vertonung eines Herman-HesseTextes mit warmen Sounds auf. Das atemstockende ?Theresienstadt hinter der Mauer? wurde vom Musikdrama ?Die Kinder der toten Stadt? inspiriert, für das Heppner die Schirmherrschaft übernommen hat - wohlwissend, dass die Zeitzeugen des damaligen Wahnsinns zunehmend wegsterben. ?...und ich tanz? ist die selbstermächtigte Hymne einer Person, die der Funktionalität der Gegenwart ein Gefühl entgegensetzt. Getrennt hat Heppner die Songs beider Platten ?nach Gefühl?, wie er erzählt. Genauso soll schließlich auch entweder zu ?Confessions & Doubts? oder zu ?Tanzzwang? gegriffen werden - nach Gefühl. Gut, dass PETER HEPPNER kein Doppelalbum aus der Materialfülle kompiliert hat. Die beiden separaten Alben stammen zwar im Ursprung aus dem gleichen Haus, funktionieren aber vor allem als Gegenpole zueinander bestens. Wie alles im Leben. In der Kunst, in der Liebe, in ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang?.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 08.07.2020
Zum Angebot
Peter Heppner - Akustik Tournee 2020
43,40 € *
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Akustik Tour 2020Gleich zwei neue Alben von PETER HEPPNER werfen unweigerlich die Frage auf, ob der Mann mit der charakteristischen Stimme und der nachdenklichen Songwriter Handschrift größenwahnsinnig geworden ist. Macht man doch heute nicht mehr, richtig viel Musik auf die ewig gehetzte Menschheit loslassen! Normalerweise. Aber um die Norm hat der Künstler aus Hamburg seit jeher einen weiten kreativen Bogen gemacht, der weitreichendes Interesse an seiner Musik nach sich zog. Die Antwort auf die Frage ist entsprechend ein klares Nein. Heppner frönt mit seinem neuen PopAlbum ?Confessions & Doubts? und dem neuen Dance-Album ?Tanzzwang? keinem übersteigerten Geltungsdrang. Vielmehr sammelte sich in den sechs Jahren seit seinem letzten Soloalbum ein potentes Song-Material-Füllhorn an, das Heppner in seiner vielfältigen Essenz zeigt. Entsprechend ist es ein schönes Glück, dass der Mann, der sich in seinem kreativen Ausdruck ungerne festlegen lässt, diese Essenz mit seinen beiden neuen Alben so konsequent offenbart wie noch nie.Am Anfang von ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang? standen zwei Dutzend Songs, die Heppner überwiegend mit Dirk Riegner geschrieben hatte. Die eine Hälfte wies romantisch-melancholisch Richtung Pop. Die andere Hälfte hielt die Körper ihrer beiden Autoren tänzelnd in Bewegung. Wann immer Heppner das Gefühl hatte, dass ein Lied tanzbar sein sollte, rief er Riegner den Begriff ?Tanzzwang!? zu. ?Er sollte uns beide, die wir wirklich keine Tänzer sind, dazu zwingen, tanzen zu wollen?, lacht er. Die Glanzpunkte des Albums sind nicht nur die Pulse, die bisweilen sogar im HipHop verortet werden können. Auch die eigentlichen Produktionsarbeiten unterstreichen den Ausnahmestatus von ?Tanzzwang? in Heppners Karriere. Jedes der zehn Lieder wurde jeweils vertrauensvoll in die Hände eines anderen Produzenten gelegt. Die einzige Vorgabe, die es von Heppner gab, war, das jeweilige Stück gemäß dem Plattentitel zu gestalten. Davon abgesehen galt das Freiheitsprinzip. Auch der Überraschung wegen. Das Resultat ist eine Art äußerst spannender Dance-Sampler, der zwischen den Ideen der Produzenten (u.a. Apoptygma Berzerk, PixTom, Schiller), Heppners Songwriting und seiner Stimme, die als roter Faden dient, korrespondiert.?Confessions & Doubts? ist klassischer Heppner: Romantisch in den Melodieführungen, tief in den Beats und kathartisch im Gesang. Den Heute-Sound des Albums designte Heppner gemeinsam mit Alex Lys, von dessen Tonregisseur Sensibilitäten er schwärmt. Die sind in Form von Zwischentönen, die klar den klanglichen Reiz der Platte ausmachen, allgegenwärtig in den 10 Songs des Albums. Deren Verankerung in der Elektronischen Musik ruft immer wieder Nachhall auf: Kraftwerk, Jean-Michel Jarre, Moog- und Prophet-Synths, die ganzen großartigen Signet-Sounds der 70er-Jahre tragen in Lys/Heppners Klangkunst neuartige DNA in sich. Die Haltung der Platte wiederum huldigt der Szene des London der frühen 80erJahre. Sie hätte auch ?off Portobello Road? entstanden sein können. Oder unter der Ägide von 4AD und den vielen anderen wegweisenden Indie-Labels dieser Zeit, die heutige britische Pop-Nationalheiligtümer wie The Cure und New Order hervorbrachte. Es ist die demokratische Sichtweise auf Musikproduktionsmittel, die ?Confessions & Doubts?, zeitgemäß klingend, einen Bogen zwischen Early 80s und 2018 spannen lässt. Damals wie heute brauchte es keinen teuren TechnikSchnickschnack, sondern Ideen und Visionen, um echte musikalische Alternativen für die Ewigkeit kreieren zu können. Und weit verzweigte künstlerische Koordinaten.Für Leute, die heute 25 Jahre alt sind, gab es nie eine Zeit ohne PETER HEPPNER. Immer in Bewegung geblieben, nie auf der Stelle getreten, hat der 50-Jährige in mehr als drei Jahrzehnten als vielfältige Musikproduktivkraft nicht den Hauch Staub angesetzt. Vielleicht, weil er ein neugieriger Mann geblieben ist. Fragt man zehn Menschen, wer PETER HEPPNER ist, erntet man auch zehn verschiedene Antworten: Sänger, Produzent, Komponist, Hörspielsprecher, Maler, die Stimme einiger Hits des Elektronik-Projekts Schiller, viel gespielte Duo-Hälfte von Wolfsheim und Witt/Heppner. Erkundigt man sich bei ihm direkt danach, wer er seinem Selbstverständnis nach ist, erntet man ein Lachen: ?Ich gab mir viel Mühe, mich als Künstler nicht festlegen zu müssen?, sagt er. ?Ich habe mich ja nicht mal an eine Sprache gebunden, singe entgegen aller Widerstände auf Deutsch und auf Englisch, worauf ich auch ein bisschen stolz bin. Wenn man aufrichtige und authentische Kunstwerke schafft, sagen die auch immer etwas über den Künstler aus. Sie sind wie Geständnisse. Man kann viel über mich und meinen Charakter erfahren, wenn man sich mit meiner Musik beschäftigt. Zweifel sind auch zentrale Dinge, wenn man Kunst macht. Ich finde, dass der Albumtitel ?Confessions & Doubts? mich als Künstler an diesem Punkt der Momentaufnahme gut beschreibt.?Dass Popmusik nicht nur für Menschen aufgenommen wird, deren Hormone Zirkus spielen, ist PETER HEPPNER schon lange ein Anliegen. ?Die Flut?, ?Wir sind Wir? oder ?Kein zurück? hätte er erst gar nicht angefasst, wenn er sich als Liedermacher nicht des Bewusstseins bemächtigen könnte, außerhalb der Larifari-Lyrics-Fabrik zu schreiben. ?Ich habe keine Angst vor schwierigen Themen, ich habe keine Angst vor erwachsenen Titeln?, unterstreicht er und verweist auf ?Was bleibt?, die erste SingleAuskopplung von ?Confessions & Doubts?. Ähnlich wie im Hit ?Die Flut?, nehmen Heppner und Witt auch in der neuen Duo-Einspielung ?Was bleibt? im Gesang gegenseitige Charaktere ein. Vergänglichkeit ist hier das Thema. Reizvoll gegensätzlich spielt Vieles bei Heppner 2018. Nicht zuletzt sowohl die ?normale? LP ?Confessions & Doubts? wie auch die Dance-Platte ?Tanzzwang? selbst. Von der dunklen Seite der großen Macht ist ?Unloveable? geprägt, während die Musik den inhaltlichen Moll-Tönen etwas Hoffnungsvolles entgegensetzt. Der Selbstverlorene in ?Gib mir doch n Grund? findet im Refrain, der mit Reggae flirtet, möglicherweise tatsächlich einen Grund dafür, die Grubenlampe dauerhaft außer Betrieb setzen zu können.?Nebel? von der Tanz-Platte hebt die Dunkelheit der Vertonung eines Herman-HesseTextes mit warmen Sounds auf. Das atemstockende ?Theresienstadt hinter der Mauer? wurde vom Musikdrama ?Die Kinder der toten Stadt? inspiriert, für das Heppner die Schirmherrschaft übernommen hat - wohlwissend, dass die Zeitzeugen des damaligen Wahnsinns zunehmend wegsterben. ?...und ich tanz? ist die selbstermächtigte Hymne einer Person, die der Funktionalität der Gegenwart ein Gefühl entgegensetzt. Getrennt hat Heppner die Songs beider Platten ?nach Gefühl?, wie er erzählt. Genauso soll schließlich auch entweder zu ?Confessions & Doubts? oder zu ?Tanzzwang? gegriffen werden - nach Gefühl. Gut, dass PETER HEPPNER kein Doppelalbum aus der Materialfülle kompiliert hat. Die beiden separaten Alben stammen zwar im Ursprung aus dem gleichen Haus, funktionieren aber vor allem als Gegenpole zueinander bestens. Wie alles im Leben. In der Kunst, in der Liebe, in ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang?.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 08.07.2020
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Peter Heppner - Akustik Tournee 2020
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Akustik Tour 2020Gleich zwei neue Alben von PETER HEPPNER werfen unweigerlich die Frage auf, ob der Mann mit der charakteristischen Stimme und der nachdenklichen Songwriter Handschrift größenwahnsinnig geworden ist. Macht man doch heute nicht mehr, richtig viel Musik auf die ewig gehetzte Menschheit loslassen! Normalerweise. Aber um die Norm hat der Künstler aus Hamburg seit jeher einen weiten kreativen Bogen gemacht, der weitreichendes Interesse an seiner Musik nach sich zog. Die Antwort auf die Frage ist entsprechend ein klares Nein. Heppner frönt mit seinem neuen PopAlbum ?Confessions & Doubts? und dem neuen Dance-Album ?Tanzzwang? keinem übersteigerten Geltungsdrang. Vielmehr sammelte sich in den sechs Jahren seit seinem letzten Soloalbum ein potentes Song-Material-Füllhorn an, das Heppner in seiner vielfältigen Essenz zeigt. Entsprechend ist es ein schönes Glück, dass der Mann, der sich in seinem kreativen Ausdruck ungerne festlegen lässt, diese Essenz mit seinen beiden neuen Alben so konsequent offenbart wie noch nie.Am Anfang von ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang? standen zwei Dutzend Songs, die Heppner überwiegend mit Dirk Riegner geschrieben hatte. Die eine Hälfte wies romantisch-melancholisch Richtung Pop. Die andere Hälfte hielt die Körper ihrer beiden Autoren tänzelnd in Bewegung. Wann immer Heppner das Gefühl hatte, dass ein Lied tanzbar sein sollte, rief er Riegner den Begriff ?Tanzzwang!? zu. ?Er sollte uns beide, die wir wirklich keine Tänzer sind, dazu zwingen, tanzen zu wollen?, lacht er. Die Glanzpunkte des Albums sind nicht nur die Pulse, die bisweilen sogar im HipHop verortet werden können. Auch die eigentlichen Produktionsarbeiten unterstreichen den Ausnahmestatus von ?Tanzzwang? in Heppners Karriere. Jedes der zehn Lieder wurde jeweils vertrauensvoll in die Hände eines anderen Produzenten gelegt. Die einzige Vorgabe, die es von Heppner gab, war, das jeweilige Stück gemäß dem Plattentitel zu gestalten. Davon abgesehen galt das Freiheitsprinzip. Auch der Überraschung wegen. Das Resultat ist eine Art äußerst spannender Dance-Sampler, der zwischen den Ideen der Produzenten (u.a. Apoptygma Berzerk, PixTom, Schiller), Heppners Songwriting und seiner Stimme, die als roter Faden dient, korrespondiert.?Confessions & Doubts? ist klassischer Heppner: Romantisch in den Melodieführungen, tief in den Beats und kathartisch im Gesang. Den Heute-Sound des Albums designte Heppner gemeinsam mit Alex Lys, von dessen Tonregisseur Sensibilitäten er schwärmt. Die sind in Form von Zwischentönen, die klar den klanglichen Reiz der Platte ausmachen, allgegenwärtig in den 10 Songs des Albums. Deren Verankerung in der Elektronischen Musik ruft immer wieder Nachhall auf: Kraftwerk, Jean-Michel Jarre, Moog- und Prophet-Synths, die ganzen großartigen Signet-Sounds der 70er-Jahre tragen in Lys/Heppners Klangkunst neuartige DNA in sich. Die Haltung der Platte wiederum huldigt der Szene des London der frühen 80erJahre. Sie hätte auch ?off Portobello Road? entstanden sein können. Oder unter der Ägide von 4AD und den vielen anderen wegweisenden Indie-Labels dieser Zeit, die heutige britische Pop-Nationalheiligtümer wie The Cure und New Order hervorbrachte. Es ist die demokratische Sichtweise auf Musikproduktionsmittel, die ?Confessions & Doubts?, zeitgemäß klingend, einen Bogen zwischen Early 80s und 2018 spannen lässt. Damals wie heute brauchte es keinen teuren TechnikSchnickschnack, sondern Ideen und Visionen, um echte musikalische Alternativen für die Ewigkeit kreieren zu können. Und weit verzweigte künstlerische Koordinaten.Für Leute, die heute 25 Jahre alt sind, gab es nie eine Zeit ohne PETER HEPPNER. Immer in Bewegung geblieben, nie auf der Stelle getreten, hat der 50-Jährige in mehr als drei Jahrzehnten als vielfältige Musikproduktivkraft nicht den Hauch Staub angesetzt. Vielleicht, weil er ein neugieriger Mann geblieben ist. Fragt man zehn Menschen, wer PETER HEPPNER ist, erntet man auch zehn verschiedene Antworten: Sänger, Produzent, Komponist, Hörspielsprecher, Maler, die Stimme einiger Hits des Elektronik-Projekts Schiller, viel gespielte Duo-Hälfte von Wolfsheim und Witt/Heppner. Erkundigt man sich bei ihm direkt danach, wer er seinem Selbstverständnis nach ist, erntet man ein Lachen: ?Ich gab mir viel Mühe, mich als Künstler nicht festlegen zu müssen?, sagt er. ?Ich habe mich ja nicht mal an eine Sprache gebunden, singe entgegen aller Widerstände auf Deutsch und auf Englisch, worauf ich auch ein bisschen stolz bin. Wenn man aufrichtige und authentische Kunstwerke schafft, sagen die auch immer etwas über den Künstler aus. Sie sind wie Geständnisse. Man kann viel über mich und meinen Charakter erfahren, wenn man sich mit meiner Musik beschäftigt. Zweifel sind auch zentrale Dinge, wenn man Kunst macht. Ich finde, dass der Albumtitel ?Confessions & Doubts? mich als Künstler an diesem Punkt der Momentaufnahme gut beschreibt.?Dass Popmusik nicht nur für Menschen aufgenommen wird, deren Hormone Zirkus spielen, ist PETER HEPPNER schon lange ein Anliegen. ?Die Flut?, ?Wir sind Wir? oder ?Kein zurück? hätte er erst gar nicht angefasst, wenn er sich als Liedermacher nicht des Bewusstseins bemächtigen könnte, außerhalb der Larifari-Lyrics-Fabrik zu schreiben. ?Ich habe keine Angst vor schwierigen Themen, ich habe keine Angst vor erwachsenen Titeln?, unterstreicht er und verweist auf ?Was bleibt?, die erste SingleAuskopplung von ?Confessions & Doubts?. Ähnlich wie im Hit ?Die Flut?, nehmen Heppner und Witt auch in der neuen Duo-Einspielung ?Was bleibt? im Gesang gegenseitige Charaktere ein. Vergänglichkeit ist hier das Thema. Reizvoll gegensätzlich spielt Vieles bei Heppner 2018. Nicht zuletzt sowohl die ?normale? LP ?Confessions & Doubts? wie auch die Dance-Platte ?Tanzzwang? selbst. Von der dunklen Seite der großen Macht ist ?Unloveable? geprägt, während die Musik den inhaltlichen Moll-Tönen etwas Hoffnungsvolles entgegensetzt. Der Selbstverlorene in ?Gib mir doch n Grund? findet im Refrain, der mit Reggae flirtet, möglicherweise tatsächlich einen Grund dafür, die Grubenlampe dauerhaft außer Betrieb setzen zu können.?Nebel? von der Tanz-Platte hebt die Dunkelheit der Vertonung eines Herman-HesseTextes mit warmen Sounds auf. Das atemstockende ?Theresienstadt hinter der Mauer? wurde vom Musikdrama ?Die Kinder der toten Stadt? inspiriert, für das Heppner die Schirmherrschaft übernommen hat - wohlwissend, dass die Zeitzeugen des damaligen Wahnsinns zunehmend wegsterben. ?...und ich tanz? ist die selbstermächtigte Hymne einer Person, die der Funktionalität der Gegenwart ein Gefühl entgegensetzt. Getrennt hat Heppner die Songs beider Platten ?nach Gefühl?, wie er erzählt. Genauso soll schließlich auch entweder zu ?Confessions & Doubts? oder zu ?Tanzzwang? gegriffen werden - nach Gefühl. Gut, dass PETER HEPPNER kein Doppelalbum aus der Materialfülle kompiliert hat. Die beiden separaten Alben stammen zwar im Ursprung aus dem gleichen Haus, funktionieren aber vor allem als Gegenpole zueinander bestens. Wie alles im Leben. In der Kunst, in der Liebe, in ?Confessions & Doubts? und ?Tanzzwang?.

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